Veranstaltungen

Workshopreihe Flüchtlinge im ländlichen Raum

Erfahrungen – Beispiele – Austausch

27. Juni 2016 Wutha-Farnroda
1. Juli 2016 Bad Lobenstein
5. Juli 2016 Hildburghausen

Die meisten Flüchtlinge wollen in die Städte, wenn möglich in Großstädte wie Hamburg, Berlin oder Köln. Doch auch Flächenländer wie Thüringen sind zur Aufnahme verpflichtet. Angesichts des demographischen Wandels ist Zuzug in die Dörfer und Kleinstädte eigentlich dringend erwünscht. Eigentlich – denn die meisten Flüchtlinge haben kaum eine Vorstellung vom ländlichen Raum und den Chancen, die sich ihnen hier bieten. Und auch viele Einheimische verstehen nicht, dass ihnen die Ansiedlung von Migranten langfristig nützt.

Umso wichtiger ist es, erfolgreiche Beispiele, Initiativen und Projekte bekannt zu machen und den Dialog zwischen den Akteuren zu befördern. Genau das haben wir mit unserer dreiteiligen Workshop-Reihe vor, zu der wir alle Interessierte herzlich einladen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten.

Einladung zur Workshopreihe Flüchtlinge im ländlichen RaumPDF 1,1 MB

26. Mai 2016
Nachhaltige Integration von Migrantinnen und Migranten im ländlichen Raum Thüringens

Die Veranstaltung der Akademie zeigte sehr eindrucksvoll, welche Möglichkeiten die ländlichen Räume für die Integration von Zugezogenen bieten und welche Anstrengungen unternommen werden, damit sie sowohl in das dörfliche Leben eingebunden werden als auch eine berufliche Perspektive haben können. Dennoch wurde ebenso deutlich, dass es verschiedenste Hinderungsgründe für eine Integration gibt: bürokratische Hürden, erschwerter Familiennachzug, fehlende Integrationsbereitschaft oder auch die geringe Ausbildung und Unterstützung der Ehrenamtlichen, um einige zu nennen.

Eines wurde besonders deutlich: Thüringen braucht Zuwanderung. Bis 2025 sind für den Erhalt der Wirtschaftskraft 280.000 neue Facharbeiter/innen notwendig. Um diese zu gewinnen und in Thüringen zu halten, ist langfristig eine gut strukturierte und nachhaltig finanzierte Integrationsarbeit notwendig.

Nachfolgend sind die Vorträge zur Veranstaltung eingestellt:

Angelika Roschka, step2diversity, AWO Soziale Dienste Rudolstadt GmbHPDF 2,8 MB
Dr. Maren Heincke, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHNPDF 1,6 MB
Frank Hohle, Arbeitsgemeinschaft der Thüringer HandwerkskammerPDF 2,0 MB
Wolfgang Borst, Hofheimer LandPDF 4,7 MB

Fotos der Veranstaltung

Die Veranstaltung ist die Auftaktveranstaltung zu einer dreiteiligen Workshopreihe, die gemeinsam mit LandNetz Thüringen e. V. organisiert wird. Weitere Informationen zu Terminen und Inhalten finden Sie in Kürze auf dieser Seite.


9. und 10. Juni 2016
ExWoSt Forschungsvorhaben “Baukultur konkret” – die Forschungsergebnisse
Werkstatt-Symposium im Kloster Helfta (Sachsen-Anhalt)
Lindenstraße 34, 06295 Lutherstadt Eisleben

Am Donnerstag, 9. und Freitag, 10. Juni 2016 findet im Kloster St. Marien zu Helfta nun ein abschließendes Werkstatt-Symposium als letzte öffentliche Veranstaltung im Rahmen des Forschungsvorhabens statt. Das Symposium richtet sich wie die vorangegangenen drei öffentlichen Werkstätten wieder an alle Baukultur-Interessierten, die sich über das Forschungsvorhaben und dessen Ergebnisse informieren und über Baukultur diskutieren wollen. Neben einem Einblick in die Arbeitsprozesse des Forschungsteams in den Modellprojekten werden die in den vor Ort Einsätzen bei den Pilot- und Modellinitiativen angewandten Unterstützungsformate vorgestellt und ausgewertet. Die Veranstaltung bietet zudem wieder die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen.

Die Details entehmen Sie bitte dem beigefügten Einladungsflyer: PDF 376 kB

7. – 9. Juni 2016
37. Bundestagung der DLKG

Flächenkonkurrenz entschärfen: gemeinsam – maßvoll – zukunftsfähig
in Freising-Weihenstephan

Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung.


Füreinander – Miteinander – Voneinander: Älter werden in der Dorfgemeinschaft

Die Dokumentation der Begleitveranstaltung auf dem Zukunftsforum Ländlicher Raum im Januar 2016 in Berlin ist fertiggestellt.

Mit ihrem Beitrag zeigte die Arbeitsgemeinschaft der Akademien ländlicher Raum in den deutschen Ländern (Arge Ländlicher Raum) anhand von Maßnahmen aus dem sozialen Dorfumbau und Ideen für eine zukunftsfähige Entwicklung, wie die Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe weiterentwickelt und der generationenübergreifende
Zusammenhalt verbessert werden können.

Im Blickpunkt standen die Fragen, inwiefern “Sorgende Gemeinschaften” als Leitbild in der ländlichen Entwicklung Verwendung finden und wie ein derartiges Leitbild vor Ort gestaltet werden kann.

Dokumentation der Begleitveranstaltung

Dokumentation Zukunftsforum Ländlicher Raum - 21. Januar 2016PDF 1,7 MB